Nur wird es ungemütlicher im idyllischen St. Botolphs. Die Wapshots verschlägt es hinaus aus dem vertrauten neuenglischen Städtchen in die Welt der Raketenbasen, Autobahnen, Supermärkte, Satellitenstädte und Steuerfahnder - eine Welt, auf die sie nicht vorbereitet sind. Konfrontiert mit den Tücken der Gegenwart lauert für die Wapshots überall nur das Scheitern.
Für den Leser ungeheuer komisch und turbulent, für seine Figuren eher tragisch, erzählt John Cheever im"Wapshot-Skandal"von einer Familie, die ihre Zeit überlebt hat.
Über den Autor
John Cheever (1912 geboren in Quincy, Massachusetts; gestorben 1982) gilt als einer der Innovatoren der amerikanischen Erzählkunst. Im flimmernden Wechsel zwischen Parodie, Satire und scheinbar treuherzig-naivem Bericht vom Tun und Lassen der Ostküstenelite hat er einen Schatz an Romanen und Stories hinterlassen, der in deutscher Sprache nie angemessen erschlossen worden ist. Thomas Gunkels Übersetzung der Wapshot-Chronik füllt eine bislang weiße Stelle auf der Karte der modernen Weltliteratur.Thomas Gunkel, geb 1956 in Treysa, Erzieher, studierte Germanistik und Geographie und ist als Übersetzer tätig.
Verlagsremittende mit Mängelungsstempel am unteren Buchschnitt und Lagerspuren am Cover - inhaltlich unversehrt