Das Paradies ist ein Garten: Die synonyme Verwendung der beiden Begriffe hat ihre Wurzeln in der Antike, in der griechischen Bezeichnung -paradeisoi- für die umfriedeten Parks der persischen Großkönige und findet sich noch heute in der Bezeichnung vom Gartenparadies. Weit über 2000 Jahre einer Geschichte der menschlichen Zähmung, Formgebung und Nutzung der Natur fasst das vorliegende Werk zusammen. Nicht nur die opulenten Bilder machen deutlich, warum Gärten beginnend bei den Großreichen des Vorderen Orients und Roms, über die italienischen Renaissance- oder französischen Barockgärten bis hin zu den englischen Antikenparks oder modernen Stadtgärten amerikanischer Metropolen stets alle Sinne der Menschen ansprachen. Das Buch macht Lust auf eine Reise mit den Augen durch Gärten, die je nach Zeit und Ort eigene Formen entwickelten.
Autorportrait:
Virgilio Vercelloni (1930 bis 1995) war Professor für Geschichte und Archäologie und arbeitete als Architekt, Städteplaner sowie als Landschaftsgärtner.
Sein Sohn Matteo Vercelloni, Jahrgang 1961, studierte Architektur am Polytechnikum Mailand.
Verlagsremittende mit Mängelungsstempel am unteren Buchschnitt und Lagerspuren am Cover - inhaltlich unversehrt