In Brigitte Reimanns Leben gab es nur zwei Konstanten: die Liebe zu ihrer Familie und die Besessenheit vom Schreiben. In den bislang unveröffentlichten Briefen an die Eltern erzählte sie besonders stolz, witzig oder zerknirscht vom Auf und Ab der Erfolge, Erlebnisse und Eroberungen. Weil beide Eltern tolerant und warmherzig waren, hatte sie wenig Scheu, Probleme vor ihnen auszubreiten. So führen ihre Briefe auf sehr persönliche Weise durch ihr wechselvolles Leben, durch jede Sorte von Glück und Unglück: Sie berichten vom Schreiben, von Auseinandersetzungen mit Verlagen, von Kulturpolitik, Krankheiten, Partnerkonflikten und Alltagsproblemen von Auto bis Zahnschmerzen. Da Brigitte Reimann regelmäßig nach Hause schrieb, erfährt man nun auch von Ereignissen, über die die Tagebücher schweigen.
Über den Autor
Brigitte Reimann, 1933 geb., wurde mit Büchern wie »Ankunft im Alltag« und »Die Geschwister« bekannt. Ohne ihren großen Roman »Franziska Linkerhand« beenden zu können, starb sie 1973 mit 39 Jahren an Krebs.
Verlagsremittende mit Mängelungsstempel am unteren Buchschnitt und Lagerspuren am Cover - inhaltlich unversehrt