Biografische Selbstdeutungen österreichisch-jüdischer Emigrantinnen nach 1938
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Details zum Buch
Beschreibung
Im Mittelpunkt des Buches stehen die Stimmen österreichisch-jüdischer Emigrantinnen, die aufgrund der Annexion Österreichs durch NS-Deutschland binnen weniger Wochen zur Flucht gedrängt wurden, um Gewalt, Terror und Willkür zu entkommen. Wie erzwungen dieser Bruch war, wird durch die Liebe der Frauen zu ihrer Heimatstadt Wien verdeutlicht. Sie hatten nicht vor zu gehen, doch alle ursprünglichen Zukunftspläne wurden mit dem 12. Marz 1938 nichtig. Welche Faktoren bedingten die Entscheidungsräume und Handlungsmöglichkeiten in der Emigration? Wie wirkte sich dieser erzwungene Bruch auf ihre Identitäten aus? Antworten finden sich in den Oral History-Interviews, die für die Arbeit ausgewählt und analysiert wurden. Die exemplarisch ausgewählten Frauen emigrierten ohne männlichen Einfluss, weshalb Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmung besonders zur Geltung kommen und gängige Forschungsnarrative, die Frauen als Begleiterinnen eines Ehemannes verorten, hinterfragt werden können.
Verlag:
ISBN:
9783954103577
3954103575
Erscheinungsdatum:
03.03.2026
Bindung:
Hardcover, Gebunden
Hersteller:
BeBra Verlag GmbH
Asternplatz 3
12203 Berlin
Deutschland
E-Mail: herstellung@bebraverlag.de
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